Mittwoch, 5.4.2023

Filmwettbewerb „Spontan getan!“ präsentiert 14 Kurzfilme auf großer Leinwand im Casablanca am 27. April mit anschließender Preisverleihung

57 Stunden, ein adrenalingeladenes Wochenende, blieb den teilnehmenden Teams des Filmwettbewerbs „Spontan getan!“, um einen 5-minütigen Kurzfilm zu einem vorgegebenem Thema zu drehen. Die fertigen Filme werden erstmalig im Casablanca präsentiert und direkt vor Ort prämiert. Welcher Film das Publikum überzeugen wird und welches Team mit dem Jurypreis geehrt wird, bleibt bis zum 27. April ungewiss.

„Spontan getan!“ – das ist der schnellste Filmwettbewerb im Nordwesten und wird veranstaltet vom AStA der Universität Oldenburg, dem Unikino Gegenlicht, dem zwergWERK und dem Studentenwerk Oldenburg. Zudem fördern die Oldenburger Pflegepioniere sowie das autonome Referat für behinderte und chronisch kranke Studierende der Universität Oldenburg (BeRef) den Filmwettbewerb und ermöglicht den Projektbeteiligten so noch mehr Gutes zu tun.

„Ist das gesund oder kann das weg?“

Am Freitag, 24. Februar, um 15 Uhr fiel der Startschuss mit dem Eintreffen der Aufgabenstellung per Mail: „Ist das gesund oder kann das weg?“ lautete das inhaltliche Motto, unter dem alle Wettbewerbsbeiträge stehen sollten. Um garantieren zu können, dass die Filme tatsächlich erst am Wettbewerbswochenende gedreht werden, wurden die Teams aufgefordert, drei Elemente in ihren Kurzfilmen einzubinden, die nicht im Vor- oder Abspann vorkommen dürfen. Das Publikum sowie die Jury dürfen sich demnach auf die Inszenierung einer wörtlichen Rede „Wie geht's dir?“, eines Herzens und eines Staubsaugers freuen.

Ein lehrreicher Kinoabend

Passend zum inhaltlichen Motto des Abends wird Jurymitglied Melanie Philip den Abend mit einem kurzen Impulsvortrag einläuten. Im Anschluss wird es dann noch einmal dunkel im Saal, bis der erste Film über die Leinwand flimmert. Welche Ideen den Filmteams gekommen sind und auf welche Inszenierung der Elemente sie gesetzt haben, das erfahren vorerst nur die Zuschauer*innen im Kino – sie sind es auch, die im Anschluss zu den Abstimmungszetteln greifen dürfen. Bevor es aber zur Verleihung des Jury- und Publikumspreises kommt, gibt das BeRef noch ein paar Einblicke in seine Arbeit.

Doppelte Preisverleihung: Publikum und Jury prämieren die Filme

Zweimal 500 Euro stehen den Filmteams im Rahmen der Preisverleihung in Aussicht. Sowohl das Publikum vor Ort als auch die Jury, bestehend aus Melanie Philip (Pflegepioniere), Vico Rosenberg (Student und Preisträger 2022) und Dr. Marie Sophie Beckmann (Institut für Kunst und Visuelle Kultur an der Universität Oldenburg), sind nun gefragt.

Melanie Philip ist geschäftsführende Gesellschafterin bei den Oldenburger Pflegepionieren. Sie hat einen Blick für Themen rund um die Pflege und möchte diese wieder zukunftsfähig machen. Deshalb engagiert sie sich für Menschen und Veranstaltungen im Pflegesystem.

Vico Rosenberg ist Student und als Preisträger des vergangenen Wettbewerbs Experte für spontane Filmproduktion. Somit bringt er nicht nur die Kurzfilmexpertise mit in die Jury, er gilt auch als studentischer Vertreter.

Mit Dr. Marie Sophie Beckmann vom Institut für Kunst und visuelle Kultur der Universität Oldenburg vervollständigt sich die Jury. Als Dozentin lehrt sie in den Bereichen Kunst und Medien und hat berufsbedingt einen breiten Einblick in verschiedenste studentische Projekte.

Einnahmen kommen Menschen ohne Krankenversicherung zugute

Passend zum gesundheitlichen Wettbewerbsthema werden die Eintrittsgelder in diesem Jahr an den Malteser Hilfsdienst gespendet. Durch Förderung der Pflegepioniere und des BeRefs ist es den Organisatoren des Wettbewerbs so möglich Menschen zu unterstützen, die über keine Krankenversicherung verfügen.

Tickets können direkt im Casablanca oder auf der Webseite des Kinos (www.casablanca-kino.de) erworben werden (8 Euro). Studierende können kostenfrei Tickets reservieren. Die Vorstellung am 27. April beginnt um 19:45 Uhr.

     
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